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.Zeit verbunden mit Gedanken.

Es ist so viel passiert im letzten Jahr ...
Natürlich gab es davor auch schon schlechte Tage
und längere Phasen,
in denen ich zwischen Freude und Zweifeln
schwankte.
Mal war der Anlass größer und mal kleiner.
Wenn ich es müsste, wüsste ich nun gar nicht
mehr, wie in welchen Schweregrad ich alles
Erlebte unterteilen müsste, das mich für eine
Zeit vom Vertrauen zum Leben fernhielt.

Ich weiß nicht, wo ich jetzt stehe,
wie es weitergehen wird ...
Es gibt viele Alternativen,
aber keine von ihnen sind realisierbar
für mich ...
keine erreichbar ...
Alles ist so weit weg,
alles besteht nur noch aus Prüfungen und
Hürden,
von denen ich glaube, sie nicht bezwingen
zu können.

Was konkret ich meine?
Eigentlich alles ....
Manches belastet mich mehr,
manches weniger ...
Aber all das macht den großen
Klumpen in mir aus,
der mir so viel Lust und Vertrauen
genommen hat.
Deswegen ist es egal,
wie groß oder klein die Probleme sind,
denn sie alle zusammen sind
für mich unbezwingbar.

Ich war schon immer ein Mensch,
der sich schnell einschüchtern ließ,
der viel zu viel nachdachte,
alles in das kleinstes Teil zerlegte,
der sich durch alleinige Gedanken
sein Leben für eine Zeit lang kaputt
machen konnte.
Klar, waren es teilweise die üblichen
pubertären Probleme,
die irgendwann bewältigt sind,
und eventuell sogar belächelt werden.

Und was ist es jetzt?
Ein Netz.
Gestrickt aus Verwirrung,
Hoffnungslosigkeit,
Ungewissheit,
Fragen ohne Antworten,
Antworten, die zu Fragen werden
und so viel mehr.

Ich vermeide.
Ich verdränge.
Ich will mich drücken.
Ich will in Sicherheit sein,
will nur in Geborgenheit gehüllt leben.
Das geht nicht,
das weiß ich ganz genau
und doch will ich es nicht verstehen,
nicht wahrhaben.

Angstörungen.
Am Anfang habe ich sie nicht ernst-
genommen.
Und jetzt erst registriere ich,
wie sehr sie mich ausgekapselt haben.
Vom ganzen Leben!

Ich gehe nicht mal mehr in die Schule.
Denke mit Panik an den Tag,
an dem ich meinen damals gewohnten
Alltag antreten werde.
Wieso?
Ich weiß nicht, wie das kam.
Es begann, als meine Krankheit begann.
Es kam und blieb und wuchs,
als meine Krankheit selbst schrumpfte.
Sie ist noch da, aber inaktiv,
und das für lange Zeit, wenn ich Glück
habe.
Das wirklich Schlimme blieb mir erspart,
ein Ziepen hier, ein Ziepen da,
damit muss man leben!
Und damit kann man leben!
Aber mit den Ängsten nicht.
Ich gehe nicht mehr allein raus.
Ich meide schwierige Situationen.
Mein früherer Alltag wurde
plötzlich zu einer Hürde,
die einfach nicht zu erklimmen ist.
Nicht für mich.
Was ist das?
Wo kommt es her?
Und wieso hat es bei mir sein
Zuhause gefunden?
Ich will es nicht ....
Nehmt es weg!

10.1.07 21:44
 


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