.Life can be so hard.
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Der Titel passt eigtl. nicht.
Ich hab ein sehr kleines Ego.
Fühle mich, wie ein kleiner Haufen
aus unbedeutenden Materialien.

Ich lebe gar nicht richtig.
Schon lange nicht mehr.
Ich hab vor Jahren ein Gedicht geschrieben,
einfach so, das auf heute genau passt.
Ich bin gefangen in mir selbst,
so ist es, leider.

Ich hab nicht die kleinste Vorstellung einer
Perspektive, obwohl das möglich ist.
Aber es will einfach nicht in meinen Kopf
passen.
Ich will's wohl nicht verstehen.
Habe ich eine Chance?
Ich kann's mir kaum was denken,
obwohl die Vernunft etwas anderes sagt,
aber die hat seit langem nur noch eine
klitzekleine Bedeutung.
Was soll ich daran ändern?

Ich habe keine Lust mehr,
mich dauernd zu zwingen.
Zwingen, vernünftig zu denken.
Ich fühle ja doch nicht so.
Und ich habe keine Kraft mehr.
Ich lass es einfach passieren.
Einfach das, was kommt.
Soll es doch kommen,
es ändert nichts.

Ich hatte nie großes Selbstwertgefühl.
Manchmal wuchs es, manchmal
schrumpfte es wieder.
Nie hielt eins von beiden an.
Immer ein ständiges hin und her.

Ich machte mir schon immer über alles Gedanken.
Und ich wusste,
dass mich das eines Tages krank machen würde.
Ich hab es passieren lassen,
weil ich nichts dagegen tun konnte.

Ich verletze mich nicht selbst,
will mich nicht umbringen,
ich lasse das passieren,
was kommt.
Und das, was ich erwartete, kam!

Was kommt noch?
Ich frage am besten gar nicht danach.
Eine Besserung wäre schön,
ein Leben wäre toll,
aber ich hänge mich nicht zu sehr daran.
Ich will nicht enttäuscht werden.
Zu oft wurde ich enttäuscht -
am meisten von mir selbst.

Irgendwann tat ich Dinge,
die ich nicht verstand,
mit denen ich viel kaputt machte,
Freundschaften verlor.

Jetzt ist es eben so.
Ich trauere der Vergangenheit nicht mehr hinterher.
Ich befinde mich in der Gegenwart.
Habe Angst vor der Zukunft.
Angst, zu leben.